Raumtransport

Raumfahrzeuge, die speziell für den Transport von Frachten zu einer Raumstation konzipiert sind, werden auch als Raumfrachter oder Raumtransporter bezeichnet. Im Rahmen der deutschen und europäischen Weltraumstrategie spielt der Raumtransport eine zentrale Rolle. Das übergeordnete Ziel ist die Bereitstellung eines zuverlässigen, flexiblen und wettbewerbsfähigen europäischen Trägersystems, das den autonomen Zugang zum Weltraum für Europa garantiert. Zum heutigen Zeitpunkt erfüllt das Ariane Programm diesen Zweck und stellt mit der Ariane 5 einen leistungsfähigen Träger zur Verfügung.

Raumtransport


news


Erster Energieforschungsdialog des Landes Nordrhein-Westfalen bringt wichtige Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch
Was braucht es, damit die Energiewende in Nordrhein-Westfalen gelingt? Was sollten die Schwerpunkte der Energieforschung sein? Wie sollte die Förderung aussehen? Diese und weitere Fragen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft am 10. Dezember im NRW-Wirtschaftsministerium auf Einladung von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

International Forum for Aviation Research - Netzwerk für die Luftfahrt der Zukunft
Vom 27. bis 29. November 2018 trafen sich auf Einladung der führenden russischen Forschungseinrichtung Central Aerohydodynamic Institute TsAGI mehr als 50 Vertreter von Luftfahrtforschungsorganisationen aus 19 Ländern zu ihrem 9. IFAR Luftfahrtgipfel in Moskau. Seit fast zehn Jahren ist IFAR als weltweit einzigartiges Netzwerk eine Informations- und Diskussionsplattform für die Luftfahrtforschung.

Forscher klären den Ursprung der Geminiden
Die GeminidenWer um den 14. Dezember in den klaren Abendhimmel blickt, kann Zeuge eines außergewöhnlichen Naturschauspiels werden: den Geminiden. Über mehrere Tage hinweg lassen sich - bei entsprechenden Witterungsbedingungen - zahlreiche gelb-weiß leuchtende Sternschnuppen beobachten. Der Ursprung des Meteorschauers konnte jedoch bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden. Nun entwickelten Wissenschaftler ein Modell, das die Geminiden als kosmische Spur des erdnahen Asteroiden Phaeton erklärt. "Phaeton stand als Quellkörper immer mal wieder in der Diskussion, es fehlte letztendlich aber noch eine überzeugende Erklärung wie dieser Asteroid einen Meteorstrom hervorbringen kann", sagt Prof. Tilman Spohn vom DLR-Institut für Planetenforschung, Co-Autor der Veröffentlichung.

SmartBlades2: Feldmesskampagne an Windkraftanlage in Colorado startet
Drei innovative, 20 Meter lange Rotorblätter des SmartBlades2-Projekts werden in den kommenden vier Monaten in Boulder, Colorado (USA), bei Wind und Wetter untersucht. Dafür wurden die vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) entworfenen und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gebauten Rotorblätter erfolgreich an einer Testanlage des US-Forschungsinstitutes National Renewable Energy Laboratory (NREL) des Amerikanischen Energieministeriums (DOE) im National Wind Technology Center (NWTC) installiert. Die Messkampagne soll unter anderem klären, wie gut die mit einer Biege-Torsionskopplung konstruierten Rotorblätter in der Lage sind, Spitzenlasten bei stark wechselhafter Windstärke effektiv zu reduzieren. Die Messergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung von intelligenten Rotorblättern. Das Projekt SmartBlades2 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und vom Forschungsverbund Windenergie mit den Partnern DLR, IWES und ForWind sowie den Industriepartnern GE, Henkel, Nordex Acciona, SSB Wind Systems, Suzlon, Senvion und WRD Wobben Research and Development durchgeführt.

Saubere Schifffahrt und robuste Signale
Die 15. Ausgabe des European Satellite Navigation Competition (ESNC) geht zu Ende. Mit 266 vollständigen Einreichungen aus 40 Ländern konnte der Wettbewerb neue Geschäftsideen weit über Deutschland und Europa hinaus Welt anziehen. Der Innovationswettbewerb prämiert jährlich die besten Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsideen basierend auf Satellitennavigation. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) schreibt auch in diesem Jahr dazu einen Spezialpreis aus. Der Preis geht 2018 an Michael Turner, Airbus DC aus England. "Spoofer ? Safe by Design?

DLR und Bundeswehr beschließen Kooperation zur Gefahrstoffdetektion mit Hilfe von Lasern
Ende September 2018 beschlossen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Wehrwissenschaftliche Institut für Schutztechnologien - ABC-Schutz (WIS) der Bundeswehr, gemeinsam an neuen Methoden zur Aufspürung und Charakterisierung von chemischen, biologischen und explosiven Gefahrstoffen zu forschen.

Digitalgipfel 2018: DLR über KI in der Mobilität von morgen
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, kurz KI. Kaum andere Begriffe werden zurzeit derart eng miteinander verknüpft. So verwundert es kaum, dass der diesjährige Digitalgipfel, zu dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 3. bis 4. Dezember 2018 einlud, den Schwerpunkt auf KI legt.

Zuverlässiges Navigieren ohne GPS - Innovationspreis für DLR-Entwicklung
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurde am 30. November 2018 für das Integrated Positioning System (IPS) mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg 2018 ausgezeichnet. Das am DLR-Institut für Optische Sensorsysteme entwickelte IPS ist ein optisches Navigations- und Inspektionssystem für den Einsatz in Umgebungen, die keine Positionsbestimmung über ein Global Positioning System (GPS) ermöglichen - beispielsweise in Tunneln, Bergwerken, Wäldern oder Industrieanlagen. Das optische Navigations- und Messsystem ist in der Lage, die eigene Position ohne zusätzliches "Vorwissen" über die Umgebung und ohne äußere Bezugspunkte akkurat zu bestimmen.

DLR gewinnt HR Excellence Award 2018
Mit der Kampagne "Ausschalten - Abschalten" zum Thema "ständige Erreichbarkeit" setzte sich das DLR Gesundheitsmanagement bei den HR Excellence Awards 2018 gegen eine starke Konkurrenz durch und gewann am 30. November 2018 die Auszeichnung in der Kategorie "Betriebliches Gesundheitsmanagement (Konzern)".

Gewächshäuser im All - Erfolgreicher Start der Eu:CROPIS-Mission
+++ Aktualisierung: Die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist erfolgreich ins All gestartet. Nach dem Start der Falcon 9-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien am 3.12.2018 um 19:34 MEZ (10:34 Pacific Standard Time) konnte der DLR-Satellit erfolgreich in einer Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe ausgesetzt werden. Ein erster Funkkontakt des etwa kühlschrankgroßen Satelliten zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen erfolgte etwa eine Stunde und 15 Minuten nach dem Start. In den kommenden zwei Wochen wird das GSOC den Satellit im All in Betrieb nehmen und sämtliche Funktionen testen. In zirka sieben Wochen können die Forscher das erste von zwei Gewächshäusern in Betrieb nehmen, kurz darauf werden die ersten Tomaten ausgesät.

Copernicus gestaltet: Europäisches Erdbeobachtungsprogramm ist im Arbeitsalltag angekommen
Temperaturen weit über 30 Grad, wenig Regen und ständig Sonne. Das war der sogenannte "Jahrhundertsommer" 2018. Die Trockenheit hat der Landwirtschaft zugesetzt und enorme Schäden verursacht. Hier können Satellitendaten wie die des Copernicus-Programms helfen, Schäden und Ernteverluste zu minimieren.

DLR unterstützt die zivile Luftfahrt mit Informationen zum Weltraumwetter
Die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) hat drei globale Weltraumwetterdienstzentren benannt, die die Luftfahrt mit Beobachtungen und Prognosen über den erdnahen Weltraum und die atmosphärischen Bedingungen bei starken Sonnenstürmen unterstützen werden. Eines der Zentren bildet das europäischen PECASUS-Konsortium (Pan-European Consortium for Aviation Space Weather User Services) unter der Leitung des Finnish Meteorological Institute (FMI), in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Daten über den aktuellen Zustand der Ionosphäre bereitstellt. Diese Daten werden in PECASUS verwendet, um der Luftfahrt Informationen zu möglichen Störungen der Satellitennavigation und -kommunikation bereitzustellen.

Marsmaulwurf HP3 auf dem Roten Planeten
Noch wenige Wochen, dann wird sich der Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals vollautomatisch bis zu fünf Meter tief in den Untergrund des Roten Planeten hämmern und helfen, dessen innere Wärme zu messen.

Video: Flug über die InSight-Landestelle in Elysium Planitia
Am 26. November 2018 soll die NASA-Sonde InSight in der Ebene Elysium Planitia auf dem Mars bei 4,5 Grad nördlicher Breite und 135,9 Grad östlicher Länge landen. Dieses Video zeigt einen Überflug über die Landestelle und deren Umgebung. Es wurde auf Grundlage eines digitalen Geländemodells erzeugt, das mit Stereobilddaten der High Resolution Stereo Camera (HRSC) des DLR berechnet wurde.

DLR-Forschungsprojekt "Ich entlaste Städte" präsentiert Zwischenbilanz mit ersten Ergebnissen
400 Unternehmen und Institutionen haben im vergangenen Jahr am Forschungsprojekt "Ich entlaste Städte" unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) teilgenommen. Erste Ergebnisse von Europas größtem Lastenrad-Testprojekt zeigen, dass die Lastenräder bei zwei von drei Fahrten anstelle von Pkw oder leichten Nutzfahrzeugen eingesetzt wurden. Die Hälfte der Teilnehmer erwägt am Ende der Testphase ein eigenes Lastenrad zu kaufen oder kauft es sofort. "Ich entlaste Städte" wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium(BMU) gefördert und soll das Potenzial von Lastenrädern als Transportalternative für Gewerbebetriebe untersuchen.

Sollten Sie Interesse an dieser Domain haben, können Sie hier ein Gebot abgeben!

Impressum: Alex Dumitru, Blumenstr. 271b, 86633 Neuburg, info@soundbites.de, Tel. 08431 - 42836
Copyright an Bildern und Texten, soweit nicht anders angegeben: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)