Raumtransport

Raumfahrzeuge, die speziell für den Transport von Frachten zu einer Raumstation konzipiert sind, werden auch als Raumfrachter oder Raumtransporter bezeichnet. Im Rahmen der deutschen und europäischen Weltraumstrategie spielt der Raumtransport eine zentrale Rolle. Das übergeordnete Ziel ist die Bereitstellung eines zuverlässigen, flexiblen und wettbewerbsfähigen europäischen Trägersystems, das den autonomen Zugang zum Weltraum für Europa garantiert. Zum heutigen Zeitpunkt erfüllt das Ariane Programm diesen Zweck und stellt mit der Ariane 5 einen leistungsfähigen Träger zur Verfügung.

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50 Jahre Apollo 11: "Wir kamen in Frieden für die ganze Menschheit"
Die Saturn-V-Rakete hob in fast beängstigender Langsamkeit um 9.32 Uhr Ortszeit von der Startrampe 39-A im Kennedy Weltraumzentrum an der Ostküste Floridas ab. In jeder Sekunde wurden 13 Tonnen Treibstoff in die fünf Triebwerke gepumpt und gezündet.

MASCOT bestätigt lange gehegte Vermutung
Nahaufnahme des von MASCOT untersuchten Steins: Der Gelbe Pfeil zeigt die Beleuchtungsrichtung, die gepunktete Linie trennt den beobachteten Stein vom Hintergrund. Das rot eingefärbte Gebiet zeigt den Teil des Steins, in dem vom Radiometer MARA die Oberflächentemperatur gemessen wurde, die gestrichelte Line zeigt einen Vorsprung im Stein. Der Maßstab in der Mitte des Bildes zeigt die Dimensionen in dieser Entfernung von der Kamera. Aufgenommen hat das Bild die DLR-Kamera MASCAM auf MASCOT.Ryugu und andere Asteroiden der häufig vorkommenden "C-Klasse" bestehen aus poröserem Material als bisher angenommen. Kleine Bruchstücke ihres Materials sind deshalb zu fragil, um bei einer Kollision mit der Erde den Eintritt in die Atmosphäre zu überstehen. Damit ist die Ursache für das beobachtete Defizit dieses Typs in den Meteoritensammlungen der Erde gefunden. Zu diesen Erkenntnissen kommen Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem wissenschaftlichen Aufsatz, der in der Fachzeitschrift NATURE Astronomy erschienen ist. Die Ergebnisse basieren auf hochaufgelösten Messungen der Oberflächentemperatur mit dem DLR-Radiometer MARA an Bord der deutsch-französischen Landesonde MASCOT. Am 3. Oktober 2018 landete MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) im Rahmen der japanischen Hayabusa2-Mission auf dem knapp einen Kilometer großen Asteroiden Ryugu und sendete spektakuläre Bilder und physikalische Messungen von der Asteroidenoberfläche zur Erde.

Lufthansa Consulting und DLR vereinbaren strategische Innovationspartnerschaft
Lufthansa Consulting GmbH (LCG) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten in Zukunft enger zusammen und haben sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt. Ziel der Kooperation ist es, vom DLR entwickelte neue Technologien und zukunftsträchtige Innovationen in markttaugliche und praxisnahe Lösungsansätze, Produkte und Dienstleistungen umzusetzen und LCG-Kunden in gemeinsamen Projekten verfügbar zu machen.

DLRmagazin 161 - Luftig-leicht und wandelbar
Das kugelige Titelmotiv in Kornblumenblau stammt nicht aus dem Reich der Botanik. Ist es ein Schwamm? - Die luftigen Poren sprechen dafür. Doch es stammt aus der Welt der High-tech-Werkstoffe. Das Bild zeigt ein Aerogel. Es ist leicht, elektrisch leitfähig und temperaturstabil. Eigenschaften, die selten ein Stoff vereint. Das begeistert Professorin Barbara Milow. Sie kreiert mit ihrem Team immer neue Aerogele für interessante Anwendungen, von der Kältedämmung in der Flugzeugkabine bis hin zum Einsatz im E-Auto.

Globale Wärmewende mit Sonnenkraft anschieben
Während der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung mit großen Schritten voranschreitet, steht die Umstellung auf eine kohlenstoffarme oder -freie Wärmeversorgung noch ganz am Anfang. Eine Ursache dafür ist, dass Industrieunternehmen in der Regel rund um die Uhr einen hohen Bedarf an Hochtemperaturwärme haben, den die fluktuierenden Energiequellen Wind- oder Photovoltaik-Strom wegen fehlender Speichermöglichkeiten nicht verlässlich decken können. Beim 22. Kölner Sonnenkolloquium am 10. Juli 2019 stellten die Referenten Forschungsergebnisse und Praxisfälle aus der Industrie vor, die zeigen, wie Hochtemperaturwärme aus konzentrierenden Solarkraftwerken zur Dekarbonisierung von Industrieprozessen beitragen kann.

Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts
Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf landete am 3. Januar 2019 die chinesische Mondsonde Chang'e 4 um 3:26 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auf der Mondrückseite.

Forschungsprojekt "D2Service" soll Installation und Wartung von brennstoffzellenbasierten KWK-Systemen vereinfachen
Strom und Wärme lassen sich per Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) besonders effizient erzeugen. KWK-Anlagen, die auf Brennstoffzellen basieren, können die Energie künftig sogar emissionsfrei liefern - und das bedarfsgerecht direkt im Gebäude. Bislang ist die Kombination dieser beiden Technologien jedoch kaum verbreitet, nicht zuletzt, weil es an geschulten Technikern mangelt. Damit künftig mehr Servicekräfte die Anlagen betreuen können, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit sechs Partnern aus fünf Ländern im von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekt D2Service ("Design of 2 Technologies and Applications to Service") vereinfachte Lösungen für Installation und Wartung entwickelt.

Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" zu Gast im DLR
Die Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" unter Leitung von Wolfgang Bosbach besuchte am 8. Juli 2019 das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen, um sich über die im DLR entwickelte sicherheitsrelevante Technik zu informieren. Der DLR-Programmkoordinator Sicherheitsforschung, Dr. Dennis Göge, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Kommission.

Tierbeobachtungssystem ICARUS wird angeschaltet
Das deutsch-russische Beobachtungssystem für Tierbewegungen, ICARUS, soll am 10. Juli 2019 in Betrieb gehen. ICARUS ist ein Kooperationsprojekt der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Projektleitung hat Prof. Dr. Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz.

DLR unterstützt Einsatzkräfte bei historischem Brand in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern ereignet sich zurzeit der schwerste Waldbrand in der Geschichte des Bundeslandes. Am 2. Juli 2019 hat das Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer speziellen Version des Modular Aerial Camera System (MACS) weite Teile der Waldbrände auf dem Truppenübungsplatz bei Lübtheen kartiert. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) wurden den Einsatzkräften zeitnah aktuelle Lagebildkarten der betroffenen Regionen zur Verfügung gestellt.

Staubstürme ziehen auf
Die Raumsonde Mars Express hat im letzten Monat lokale und regionale Staubstürme am Nordpol des Roten Planeten entdeckt und beobachtet, wie sie sich in Richtung Äquator ausbreiten. Diese Stürme, die einige Tage oder Wochen andauern und sich auf ein kleines Gebiet beschränken, sind auf dem Mars keine Seltenheit, können jedoch im schlimmsten Fall den gesamten Planeten verhüllen. Im vergangenen Jahr gab es beispielsweise einen solchen globalen Sturm, der den Planeten über viele Monate umkreiste.

"Space Moves!" ? Wettbewerb INNOspace Masters 2018/19 prämiert innovative Ideen für die Zukunft der Raumfahrt
Unter dem Motto "Space Moves!" suchte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beim vierten INNOspace-Masters-Wettbewerb wieder nach neuen Ideen und Konzepten für aktuelle Problemstellungen der Raumfahrtbranche. Im Rahmen der vierten INNOspace-Masters-Konferenz am 3. Juli 2019 im Humboldt-Carré in Berlin wurden die besten Ideen in vier Kategorien prämiert.

Neuartige Flügel sollen Flugzeuge sparsamer machen
Zukünftige Flugzeuge sollen leichter und dadurch sparsamer im Kerosinverbrauch sein. Darum hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt im Rahmen eines EU-Projekts zwei neuartige Flügel getestet, deren Bauweise bislang nicht möglich war.

Tag der Luft- und Raumfahrt in Osterholz-Scharmbeck: Der Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie stellt sich vor
Am 13. Juni 2019 präsentierten sich 25 Unternehmen, Vereine und Verbände aus dem Luft- und Raumfahrtbereich auf dem Tag der Luft- und Raumfahrt in Osterholz-Scharmbeck. Spannende Einblicke in Projekte aus der Luftfahrtforschung erhielten die über 1500 Besucherinnen und Besucher auf dem Stand des Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie (PT-LF) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Einen Schwerpunkt bildeten die Themen Fertigung von additiven (3D-gedruckten) Bauteilen, thermoplastische Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen (CFK), neue leise Triebwerke und mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Systeme.

Mit Hightech, Spiegel und Ballon den Drohnen auf der Spur
Oft hört man sie, bevor man sie sieht: kleine Drohnen mit ihrem charakteristischen Summen. Vollgepackt mit Elektronik sind sie auch für Anfänger leicht zu steuern und für wenig Geld erhältlich. Ihr Einsatz ist bisher wenig reguliert. Aus Sicherheitsaspekten möchte man diese kleinen, schnell beweglichen unbemannten Flugsysteme (Englisch: unmanned aerial systems, UAS) nicht überall in der Luft wissen. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten deshalb an einem mobilen System, mit dessen Hilfe sich diese kleinen Drohnen zuverlässig und schnell aufspüren lassen. So können zum Beispiel Großveranstaltungen besser überwacht werden. Da das Detektionssystem rein optisch arbeitet, kann es auch Fluggeräte erkennen, die ihre Flugroute automatisch abfliegen, also ohne jegliche Funkverbindung zum Boden unterwegs sind.

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