Raumtransport

Raumfahrzeuge, die speziell für den Transport von Frachten zu einer Raumstation konzipiert sind, werden auch als Raumfrachter oder Raumtransporter bezeichnet. Im Rahmen der deutschen und europäischen Weltraumstrategie spielt der Raumtransport eine zentrale Rolle. Das übergeordnete Ziel ist die Bereitstellung eines zuverlässigen, flexiblen und wettbewerbsfähigen europäischen Trägersystems, das den autonomen Zugang zum Weltraum für Europa garantiert. Zum heutigen Zeitpunkt erfüllt das Ariane Programm diesen Zweck und stellt mit der Ariane 5 einen leistungsfähigen Träger zur Verfügung.

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SOFIA entdeckt Baustein für das junge Universum
Das Heliumhydrid-Ion stellte die Wissenschaft vor ein Dilemma: Aus Laboruntersuchungen ist es seit fast 100 Jahren bekannt, aber im Weltall war es trotz aufwendiger Suche bisher nicht aufzufinden. Doch einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Rolf Güsten vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie ist es nun geglückt, dieses Molekül mit Hilfe des Ferninfrarot-Spektrometers GREAT an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA.

Automatische Landungen unbemannter Hubschrauber auf Schiffen bei Wind und Wellengang erproben
Im Projekt Maritimer RPAS-Betrieb (MaRPAS) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem Kooperationspartner der Bundespolizei See von 2016 bis 2018 Lösungen entwickelt, die den Einsatz von unbemannten Luftfahrzeuge (RPAS - Remotely Piloted Aircraft Systems) unter den speziellen Bedingungen auf See ermöglichen. Solche Luftfahrzeuge können in Zukunft helfen, den vielfältigen Risiken zu begegnen, denen Schiffe auf den globalen Seewegen ausgesetzt sind. Die entwickelten Lösungen sollen unter realen Bedingungen im Nachfolgeprojekt MaRPAS 2 erprobt werden.

DLR/NASA-Design Challenge widmet sich dem Entwurf kleiner Fluggeräte und neuen Technologien im Regionalflugverkehr
Radikal den Energieverbrauch eines Flugzeugs senken. Wie das geht, zeigte im vergangenen Jahr ein vierköpfiges Team Studierender aus München mit dem Entwurf The 'eRay' Aircraft Concept und damit das kreative Potential des Nachwuchses bei der DLR/NASA-Design Challenge.

Die ersten Detektoren für Exoplaneten-Weltraumteleskop PLATO ausgeliefert
Die ersten Detektoren für Exoplaneten-Weltraumteleskop PLATO ausgeliefertDie erste Serie von lichtempfindlichen Kamerasensoren, die auf dem Weltraumobservatorium PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) zum Einsatz kommen, wurden im März 2019 von der Europäischen Weltraumorganisation ESA abgenommen. Die Auslieferung dieser Detektoren ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bau eines bahnbrechenden Weltraumteleskops, das ab 2026 erdgroße Exoplaneten im Orbit um benachbarte Sterne suchen und entdecken wird.

Tests für den InSight-Maulwurf
Eine blaue Box, ein Kubikmeter marsähnlicher Sand, ein Stein, ein Modell des Marsmaulwurfs und ein Seismometer - das sind die Hauptbestandteile, mit denen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) derzeit die Lage auf dem Mars simuliert.

Mondgravitation in 600 Kilometern über der Erde
Mit 17,5 Umdrehungen in der Minuten rotiert der Kompaktsatellit Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun im All - und erzeugt damit in seinem Inneren eine Schwerkraft, wie sie auf dem Mond herrscht.

Satellitentechnik für den Mobilfunk der Zukunft
Im Mainzer Dienstsitz der Bundesnetzagentur werden seit dem 19. März 2019 die Lizenzen für die Funkfrequenzen des neuen Mobilfunkstandards 5G versteigert. Bei dieser Auktion bekommen die Anbieter die Lizenzen nicht einfach gegen Geld. Sie müssen sehr strenge Auflagen einhalten. Kommunikationssatelliten können den Anbietern dabei helfen, diese Forderungen zu erfüllen.

Schnellerer Zugriff auf Erdbeobachtungsprodukte der maritimen Sicherheit durch Datenwürfel
Satellitenbasierte Erdbeobachtungsdaten stehen in immer größerer Zahl zur Verfügung. Täglich wächst die verfügbare Datenmenge um mehrere Terabyte an, beispielsweise durch die Sentinel-Satelliten der ESA. Durch die große Anzahl verfügbarer Aufnahmen und teils täglichen Abdeckungen eines Gebiets steigt auch der Nutzen dieser Produkte für die maritime Sicherheit.

DLR und Universität Stuttgart testen Übertragung von Erdbeobachtungsdaten mittels Laserkommunikation
Erdbeobachtungssatelliten spielen eine zentrale Rolle bei der Wettervorhersage, der Klimaforschung, der Vermessung der Erdoberfläche oder auch bei der Detektion von Waldbränden. Dabei fallen sehr große Datenmengen an, die vom Satellit zur Auswertung zum Boden übertragen werden müssen. Heutige Funksysteme stoßen dabei an Grenzen. Optische Übertragungsverfahren bieten im Vergleich dazu die Möglichkeit, Daten mit einer wesentlich höheren Rate zu übertragen. Mit dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelten Laserkommunikations-Terminal OSIRIS, das auf dem Kleinsatelliten Flying Laptop der Universität Stuttgart fliegt, konnten erste Übertragungstests durchgeführt werden.

DLR übernimmt Gesellschafteranteile des Landes Rheinland-Pfalz - Offizieller Festakt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Das DLR übernimmt Gesellschafteranteile des Landes Rheinland-Pfalz - Offizieller Festakt in Bad Neuenahr-AhrweilerDas Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stärkt seine Kompetenzen in der Innovationsforschung: Mit der Übernahme der Anteile des Landes Rheinland-Pfalz an der European Academy (EA) in Ahrweiler wird das DLR künftig alleiniger Gesellschafter der Einrichtung sein.

DLR wird Teil des Künstliche-Intelligenz-Netzwerks HAICU
Mit der Helmholtz Artificial Intelligence Cooperation Unit (HAICU) baut die Helmholtz-Gemeinschaft ein zukunftsweisendes Netzwerk für angewandte Künstliche Intelligenz (KI) auf. HAICU wird Verfahren der KI beispielsweise für die Analyse komplexer Systeme in den Bereichen Klima, Energie, Verkehr oder Gesundheit entwickeln, umsetzen und verbreiten. Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen bei München hat in diesem Netzwerk den Zuschlag für die "HAICU Local"-Einheit in den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr erhalten.

Digitale Kompetenz für die Energiewende
Ob digitales Management der Energieversorgung, Wärmespeicherkraftwerke als sauberer Weg aus der Kohle, automatisch fliegende Multikopter, die Solarfelder überwachen, oder Hightech-Analysetechniken für die Batterien der übernächsten Generation ? das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der Hannover Messe zukunftsweisende Technologien und Konzepte für die Umsetzung der Energiewende sowie Produkte und Dienstleistungen, die im Zuge des Technologiemarketings erfolgreich ihren Weg von der Forschung in die Wirtschaft genommen haben. Unter dem Leitthema ?Energie weiter denken? erleben Besucher des DLR-Stands (Halle 27, Stand H70) vom 1. bis 5. April 2019 , wie das digital vernetzte und intelligente Energiesystem von morgen aussieht.

Mädchen erleben die Welt der Forschung
Girls'Day 2019 beim DLRSatellitendaten auswerten, Raketen bauen oder einmal Fluglotsin sein - am bundesweiten Girls'Day am 28. März 2019 konnten rund 400 Schülerinnen an neun verschiedenen Standorten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den Forschungsalltag hineinschnuppern.

Polnischer Investitionsminister besucht DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte
Wie das Fahrzeug der Zukunft und der Zug von morgen aussehen ? darüber informierte sich der polnische Minister für Investitionen und wirtschaftliche Entwicklung, Dr. Jerzy Kwiecinski am 29. März 2019 bei seinem Besuch des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte am Standort Stuttgart.

Institutsleiter Alin Albu-Schäffer gewinnt renommierten "ERC Advanced Grant"
Institutsleiter Alin Albu-Schäffer gewinnt renommierten Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 28 März 2019 mit einer der renommiertesten Wissenschaftsprojektförderung der Europäischen Kommission, dem ERC Advanced Grant, ausgezeichnet. Die ERC Advanced Grants werden an herausragende Forscher vergeben, die exzellente wissenschaftliche Leistungen und besonders signifikante wie auch originelle Forschungsergebnisse vorweisen können.

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